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Vorbild: Das erklärte Ziel heißt Miteinander

Friedrich-Uhlmann-Schule ist jetzt „Schule ohne Rassismus“

Willkommen im Kreise Gleichgesinnter: Claudia Sünder (rechts), Landeskoordinatorin des Netzwerks „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“, überreicht den Schülersprecherinnen Xingying Wang und Vanessa Fiesel die Urkunde.

Junge Menschen aus 16 Herkunftsländern besuchen die Friedrich-Uhlmann-Schule: ein „Land der Buntgemischten",

das es zu verteidigen gilt gegen die Kleinkarierten. Mit diesem Bild hat der Schulleiter Johannes Welz bei einem Festakt das Streben nach Toleranz zum Ausdruck gebracht. Er steht nicht allein. 97 Prozent der Schüler, Lehrer und Bediensteten stimmten im vergangenen Herbst nach einer Projektwoche per Unterschrift dafür, sich um den Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage" zu bewerben. Diese Auszeichnung hat die Werkrealschule jetzt verliehen bekommen, als zweite in Laupheim nach dem Carl-Laemmle-Gymnasium und als 70. in Baden-Württemberg.

Deutschlandweit haben sich bereits fast 900 Schulen der Initiative angeschlossen, Trägerverein ist die Aktion Courage e. V.

 

97 Prozent Zustimmung – „darauf sind wir stolz", sagen die Schülersprecherinnen Vanessa Fiesel und Xingying Wang. Nach den Statuten der Aktion Courage braucht es mindestens 70 Prozent. Die Unterzeichner an der Friedrich-Uhlmann-Schule engagierten sich in vorbildlicher Weise „für ein gewaltfreies und respektvolles Miteinander, das über eure Schule hinaus in die Stadt Laupheim hineinwirkt", heißt es in der Urkunde. Für Johannes Welz ist der neu erlangte Titel „eine Verpflichtung für uns alle, an unserer Schule entschieden gegen jede Form von Rassismus, Diskriminierung und Gewalt vorzugehen". Auf sich allein gestellt hätten die Lehrer kaum eine Chance, dieses Ziel zu erreichen, sagte er beim Festakt; nur wenn alle mitmachen und bei Konflikten eingreifen, könne das Unternehmen gelingen.

„Wir fangen nicht ganz von vorn an, denn wir sind an unserer Schule immer schon gegen Diskriminierung und Gewalt vorgegangen", betonte der Rektor. „Und ich denke, wir haben es bislang ganz gut geschafft."

Murat Sandikci

Als Paten für ihre Initiative haben die Schüler Murat Sandikci gewonnen. Er betreibt eine Kickboxschule und leitet auch an der Friedrich-Uhlmann-Schule Antiaggressionstrainings und Kurse in Gewaltprävention. „Zu ihm haben unsere jungen Leute einen direkten Bezug", freut sich Johannes Welz. Anlässlich des Festakts in der Mensa enthüllte Sandikci gemeinsam mit dem Ersten Beigeordneten der Stadt Laupheim, Gerold Rechle, ein Schild „Schule ohne Rassimus – Schule mit Courage". Ein Ehrenplatz wird noch gesucht.

 

Den Anstoß für die Bewerbung bei der Aktion Courage gab zu Beginn des Schuljahrs eine Projektwoche zum Thema „Respekt“. „Dabei ging es um das Zusammenleben an unserer Schule und wie wir miteinander umgehen“, berichtet die Schulsozialarbeiterin Birgit Gutmann. Eine solche Projektwoche soll künftig jedes Jahr stattfinden. Was im Kleinen gelingt, kann irgendwann auch im größeren Maßstab glücken. „We are the world“, sangen die Schülerinnen und Schüler beim Festakt und hielten sich an den Händen.

 

Schwäbische Zeitung vom 18.05.2011 / Regionalausgabe Laupheim

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