Sie sind auf der Homepage der
Sie sind auf der Homepage der

Rabenstr. 40
88471 Laupheim

 

Telefon: 07392 - 963920

Fax:       07392 - 9639222

Unser Sekretariat können Sie

täglich von 07:45 bis 11:45 Uhr

erreichen.

___________________________

 

Verwenden Sie bitte unser

 

Kontaktformular

 

falls Sie eine Mail an uns

senden wollen.

 

Schüler kämpfen gegen Ausgrenzung

Friedrich-Uhlmann-Schule stellt Ergebnisse der Projekttage vor

Mit den Themen Ausgrenzung, Rassismus und Respekt haben sich Laupheimer Werkrealschüler befasst. (Foto: privat)

 

Laupheim / sz Die Projekttage der Friedrich-Uhlmann-Werkrealschule in Laupheim, an denen über 200 Schülerinnen und Schüler teilgenommen haben, sind am Freitag mit einer interessanten und lebendigen Abschlussveranstaltung in der Mensa zu Ende gegangen. Ein weiterer Höhepunkt war der Auftritt der R'n'B-Künstler Inelda und Ilber aus Ulm.

 

Die Schüler beschäftigten sich vom 26. bis 28. September in 14 verschiedenen Projekten mit den Themen Ausgrenzung, Rassismus und dem Respekt vor anderen. Eine Gruppe befasste sich mit der Geschichte der Euthanasie, zuerst näherten sie sich dem Thema theoretisch und besuchten dann die Gedenkstätte in Grafeneck.

Der sichere Umgang mit dem Internet, auch in Bezug auf rechte Einflussnahmen im Netz, die Frage „Was ist fairer Handel?“, die Gestaltung einer Ausstellung zum Thema „Köpfe gegen Rassismus“ und die Geschichte der jüdischen Gemeinde in Laupheim sind Beispiele für die Themen weiterer Projektgruppen.

Körperlich zu Werke gehen mussten 18 Jungen aus der 7. und 8. Klasse beim Flag Football, bei dem American Football ohne Körperkontakt gespielt wird.

„In Sieg und Niederlage zeigt sich, was für ein Mensch du bist. Bei unseren Projekttagen kann mit Kopf, Herz und Hand Courage gelernt werden“, so der das Flag Football coachende Sportlehrer.

 

Bundesweites Netzwerk

 

Die Friedrich-Uhlmann-Werkrealschule ist eine Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage. Sie ist somit Mitglied in einem bundesweiten Netzwerk von Schulen aller Schultypen, die sich verpflichten, nachhaltige und langfristige Projekte, Aktivitäten und Initiativen zu entwickeln, um Diskriminierungen, insbesondere Rassismus, zu überwinden.

Während der Abschlussveranstaltung in der Mensa stellten die Projektgruppen Ablauf und Inhalte ihrer Projekte vor. Schüler aller Klassen traten auf die Bühne und informiert die mehr als 250 anwesenden Schüler und Lehrer über ihre Arbeit während der vergangenen Tage. Zwischen den Beiträgen wurden prämierte Kurzfilme von Schulen zum Thema Rassismus und Gefahren von Rechts gezeigt. Die Filme sind Teil einer Informationskampagne der Polizei des Bundes und weiterer Partnern. Jeder Beitrag wurde mit Applaus honoriert.

Verbindungslehrer Mittelbach betonte in einer emotionalen Rede an die Schülerschaft: „Die Freiheit, die ihr kennt, sagen zu können, was man denkt, anzuziehen, was man will, zu glauben, was man will, zu gehen, wohin man will – das ist die Freiheit, die es zu bewahren gilt. Und da ist jeder von euch gefragt, jeden Tag.“



Künstler sind begeistert

 

Den meisten Applaus erhielten Inelda und Ilber, zwei Künstler, die selbst im Gespräch mit dem Verbindungslehrer auf der Bühne betonten, welche Wichtigkeit Antirassismus-Arbeit habe und dass jeder Einzelne bei sich selbst anfangen müsse. Ilber ist einer der bekanntesten Musiker in der Ulmer Szene und stand bereits mit Azad, Kool Savas oder Seed auf der Bühne. Bei der Abschlussveranstaltung sagte er zu den Schülern: „Was die Friedrich-Uhlmann-Schule hier auf die Beine gestellt hat zu diesem so wichtigen Thema, das ist sehr beeindruckend.“

 

Schwäbische Zeitung vom 04.10.2012 / Regionalausgabe Laupheim

 

Link zu den Projekttagen 2012



Druckversion Druckversion | Sitemap Diese Seite weiterempfehlen Diese Seite weiterempfehlen
© Friedrich-Uhlmannn-Schule

Diese Homepage wurde mit 1&1 MyWebsite erstellt.