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Von Diana Hofmann

Da geht manchem ein Licht auf

Der pensionierte Lehrer Ernst Wall gibt Schülern Tipps zum Stromsparen

Ernst Wall erklärt Schülern der Friedrich-Uhlmann-Schule, wie man Stromräuber austrickst. Foto:Diana Hofmann

Laupheim sz

„Standby in Schulen“ ist ein Projekt des Umweltministeriums Baden-Württemberg, mit dem Schüler für einen bewussteren Umgang mit Energie sensibilisiert werden sollen. Am Freitagvormittag war Ernst Wall, pensionierter Mathe- und Physiklehrer und freier Mitarbeiter der Energieagentur Ravensburg, mit dem Projekt an der Friedrich-Uhlmann-Schule zu Gast.

Mit einem Ausschnitt aus der Tagesschau, der die Auswirkungen der Klimaerwärmung besonders in den USA zeigt, will Wall die Schüler betroffen machen und zeigen, dass die Energiewende eine globale Herausforderung ist. Dabei ist es ganz einfach, Energie aus erneuerbaren Quellen zu erzeugen und Energie aus Verbrennung abzulösen: Einmal kräftig auf einen Modell-Rotor gepustet, und das angeschlossene Lämpchen leuchtet. An diesem sonnigen Vormittag schafft das auch ein kleines Solarpaneel spielend.

Doch der Umstieg allein reicht nicht, macht Wall den Schülern klar: „Jede Kilowattstunde, die nicht produziert wird, schont die Umwelt und den Geldbeutel“. Stromsparen ist also angesagt, und zu den „ertappten Stromräubern“, die durch hohen Standby-Verbrauch große Leerlaufverluste einfahren, gehören Geräte, die jeder Schüler zu Hause stehen hat: Drucker, Fernseher oder Stereoanlage. Was kann man also tun? Zum Beispiel den Fernseher wirklich ausschalten, nicht nur auf „Schein-Aus“. Am einfachsten geht das mit einer Steckerleiste mit Schalter, rät der Energieexperte. Oder Geräte mit einem niedrigen Standby-Verbrauch kaufen.

 

Sparsame LED-Lampen

 

Auch die Beleuchtung von Wohnung oder Klassenzimmer nimmt Wall mit den Schülern ins Visier: Mit Hilfe eines smarten Stromzählers messen sie den Verbrauch einer herkömmlichen 60-Watt-Glühbirne, einer Energiesparlampe und einer LED-Lampe der neuesten Generation. Der Zähler rechnet sofort den Verbrauch und die Kosten aus und schickt sie per W-LAN auf Walls Laptop und per Beamer an die Wand. Die Einsparung ist in der Tat beträchtlich: die Kosten für 25 000 Stunden Licht liegen mit Glühbirnen bei 385 Euro, mit einer LED-Lampe bei 80 Euro. Soll man also das Licht auch nur für kurze Zeit, etwa in der 5-Minuten-Pause, abschalten? Ja, denn wer in der Schule an solche „Kleinigkeiten“ denkt, mache das auch nach Schulschluss oder zu Hause.

„Hosch was g’lernt?“ fragt Ernst Wall am Ende der Stunde, bevor die nächste Klasse kommt. „Ich wusste nicht, dass der Unterschied zwischen Glühbirnen und LED so groß ist“, sagt Anna, die zuhause den Fernseher und die Kaffeemaschine ganz ausschaltet und so Strom spart. Ansonsten ist das Echo eher verhalten, denn die Pause lockt. Und damit die Gelegenheit, wieder selbst Energie zu tanken.

 

Schwäbische Zeitung vom 10.06.2014 / Regionalausgabe Laupheim

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