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Am Ende steht der Obermobber allein

Friedrich-Uhlmann-Schule läutet mit dem Kulturabend das Kinder- und Heimatfest ein

Das tut in der Seele weh: Leonardos Freund Anton (am Boden) wird von Schizzo und seiner Gang gedemütigt.

Zeitlos ist der Hang vieler Menschen, andere zu quälen, ebenso zeitlos ein probates Gegenmittel: Zivilcourage und Toleranz. Davon handelt das Rock-Mystical „Löwenherz – Leonardo und das magische Amulett", mit dem die Friedrich-Uhlmann-Schule am Dienstag den Kulturabend gestaltet hat. Dutzende Akteure spielten, sangen und tanzten im Kulturhaus und läuteten mit einer hinreißenden Aufführung das Kinder- und Heimatfest ein.

Wir schreiben das Jahr 1348: Die Inquisition verbreitet Angst und Schrecken. Als Leonardos Vater verhaftet wird, bewirkt ein Amulett, dass der Junge einen Zeitsprung ins Hier und Heute tut. Das Schild an einer Bushaltestelle dokumentiert, wohin es ihn verschlagen hat: in die Rabenstraße, Steig 2.

Leonardo schließt Freundschaften und drückt die Schulbank. Bald macht er unliebsame Bekanntschaft mit Jugendlichen, die andere bedrohen, erniedrigen, ausgrenzen, ihnen Handys oder Markenschuhe abnehmen. Höchste Zeit, sich mit der Kraft des Zusammenhalts zu wehren. Und siehe: Am Ende steht der Obermobber allein.

Der Autor des Stücks, Andreas Schmittberger, lässt die Jugend ihre Sprache sprechen: „affengeil". Anke Pfeffinger, Sandra Thaler und der musikalische Leiter Rudi Elsässer haben die Schüler zu einem souveränen, herzerfrischenden Spiel geführt, mit sicherem Gespür für Pointen. Herausragend Sarah Baumeister als Leonardo und Martin Fidorus als Fiesling Schizzo.

Quirlig war's auf der Bühne, bunt und cool; Kehrbesen, Basketbälle und andere Requisiten wurden bei den tänzerischen Einlagen als Percussion-Instrumente eingesetzt. Das Haltestellenschild war stilles Symbol, dass Mobbing überall vorkommt und unterbunden werden muss – auch in Laupheim.

Stürmischer Beifall belohnte die Akteure. „Ihr seid spitze", lobten der Rektor Johannes Welz und der Heimatfestausschuss-Vorsitzende Walter Spleis. Ein Lob, das allen Mitwirkenden galt, auf der Bühne und hinter den Kulissen, den Schülern, die als Zweitbesetzung bei einer Schülervorführung spielten, dem Projektchor der Friedrich-Uhlmann-Schule, der Live-Band aus gestandenen Musikern, der mittelalterlichen Sing- und Tanzgruppe „Melicus" für ihren Beitrag und nicht zuletzt der famosen Gemeinschaftsleistung von Schülern, Lehrern und Eltern.

Zum guten Schluss erschallte aus hunderten Kehlen das Heimatfestlied. Spätestens da wäre auch unseren Vorfahren anno 1348 warm ums Herz geworden. Falls Leonardo zurückfindet, kann er was erzählen.

 

Schwäbische Zeitung vom 20.06.2012 / Regionalausgabe Laupheim

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