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„Einen Teil der Vision haben wir bereits umgesetzt“

Johannes Welz: Warum die Friedrich-Uhlmann-Werkrealschule das Zeug zur Gemeinschaftsschule hat

"Wir legen Wert auf individuelle Beziehungspädagogik“, sagt Johannes Welz. (Foto: Roland Ray)

LAUPHEIM / ry „Einen Teil der Vision haben wir bereits umgesetzt“, sagt Johannes Welz, Rektor der Friedrich-Uhlmann-Werkrealschule. 2001/02 wurde die Ganztagsbetreuung eingeführt, ein Jahr später die Schulsozialarbeit, im vergangenen Jahr erstmals individualisiertes Lernen in der Klassenstufe 5 erprobt; inzwischen profitieren auch die Sechser davon. „Die Friedrich-Uhlmann-Schule hat Möglichkeiten zur Weiterentwicklung immer schon genutzt“, bilanzierte Welz am Montag.

 

Aus der Vielzahl an Methoden, die das Kollegium anwende, erläuterte Welz Ausschnitte. Erstens: individualisiertes Arbeiten nach Checklisten. Gemeinsamer Unterricht führt in das Thema ein, dann erhalten die Schüler gezielt auf den Grundaufgaben aufbauende Lernjobs auf drei Niveaustufen. Sie definieren ihre Ziele mit, werden vom Lehrer eng begleitet.

Beispiel zwei: die „Lernspirale“. „Damit können sich die Schüler förmlich in Lerninhalte hineinbohren“, sagt Welz. Der Stoff wird in Teilinhalte zerlegt, die von Einzelnen, Tandems oder Gruppen mit klaren Zeitvorgaben bearbeitet werden. Sie tauschen ihre Ergebnisse aus, präsentieren sie – dadurch werden Einsichten gewonnen und gefestigt.

Darüber hinaus pflegt die Friedrich-Uhlmann-Schule systematische Kooperationen mit Vereinen, Verbänden und Bildungspartnern, schilderte Welz: „Bei uns läuft der Unterricht zum Teil in der Lehrwerkstatt.“ Klassenzimmer wurden zu Lernbüros umgestaltet. Rhythmisiert werde auch, zum Beispiel durch einen Auftakt im Schülercafé („ein anderes Ankommen in der Schule“). Die Größe der Schule befördere die „individuelle Beziehungspädagogik“.

In der Sekundarstufe II setze seine Schule „ganz klar auf das berufliche Schulwesen“, sagte Welz. „Allein die Ausrichtung an Eliten kann es nicht sein.“ Dazu ein beherzter Vergleich: „Nicht jeder kickt in der Bundesliga, aber in der Regionalliga macht es auch schon Spaß.“ Und das Credo: „Wir unterrichten Schüler, nicht Fächer. Und Ganztagsschule heißt nicht Ganztagsunterricht.“

 

Schwäbische Zeitung vom 11.12.2013 / Regionalausgabe Laupheim

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