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Darauf lässt sich bauen

Kommentar

von Roland Ray

 

Der Berg kreißte und wird aller Voraussicht nach eine Gemeinschaftsschule gebären. Lange hat der Entscheidungsprozess in Laupheim gedauert, was nicht verwundert. Die Materie ist komplex und das Land hat bei dem bildungspolitischen Kurswechsel zwar ein hohes Tempo angeschlagen, Schulen und Kommunen dann aber ohne klare Vorgaben sich selbst überlassen. Die daraus resultierende Verunsicherung dauert an.

In Laupheim kam dazu, dass gleich zwei Schulen Interesse bekundeten, Gemeinschaftsschule zu werden. Wäre es dabei geblieben, hätte das den Stadträten eine schwierige Entscheidung abverlangt. Egal wie, eine Schule hätte sich als Verlierer gefühlt. Dieses Dilemma ist den Räten wenige Wochen vor der Kommunalwahl erspart geblieben.

Der Rückzug der Friedrich-Adler-Realschule hat überrascht. Angelegentlich versuchte die Rektorin Romy Popp zu erklären, warum ihre Schule am besten geeignet wäre, Gemeinschaftsschule zu werden. Hat sie’s am Ende mit ihrem Überzeugungseifer übertrieben? Zeigte die Frontstellung zahlreicher Eltern gegen eine gebundene Ganztagesschule Wirkung? Mehrten sich die Signale, dass Schulträger und Gemeinderate nicht auf die allseits anerkannte und gefragte Realschule würden verzichten wollen, aus Sorge, Schüler zu verlieren? Es mag von allem etwas hineingespielt haben.

Fest steht: Die Friedrich-Uhlmann-Schule ist nicht zweite Wahl. Bei Johannes Welz und seinen Kollegen ist das Projekt in guten Händen. Sie setzen schon seit einiger Zeit mit Augenmaß und Erfolg Ideen der Gemeinschaftsschule um. Darauf lässt sich bauen. Auch die überschaubare Größe der Schule kann von Vorteil sein, Neues zu etablieren und alle mitzunehmen.

Was eine Gemeinschaftsschule in Laupheim für die benachbarten Werkrealschulen bedeutet, wird sich bald weisen. Die Sorgen in Burgrieden, Mietingen und Schwendi sind durch die Entscheidung vom Montag sicher nicht kleiner geworden.

 

Schwäbische Zeitung vom 26.03.2014 / Regionalausgabe Laupheim

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