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Die Arbeitswelt entscheidet

An den Haupt- und Werkreal-

schulen haben diese Woche die zentralen Abschlussprüfungen begonnen. 58 Schülerinnen und Schüler der Klassen 9 und 10 an der Friedrich-Uhlmann-Schule Laupheim schreiben Klausuren in Deutsch, Mathe und Englisch. Insgesamt ziehen sich die Prüfungen über ein halbes Jahr hin.

Roland Ray sprach mit dem Schulleiter Johannes Welz.

 

SZ: Herr Welz, diese Woche war Deutschprüfung. Was kam dran?

Welz: In der Klassenstufe 9 ging es um die regionale und globale Versorgung mit Lebensmitteln, in der Klasse 10 um das Thema Heimat. Allerdings nicht mehr in der klassischen Aufsatzform, mit dem neuen Bildungsplan sind wir weg von den alten Prüfungsformaten. Die Aufgaben sind jetzt textbezogen. Die Schüler müssen Texte erfassen, Unterschiede und Gemeinsamkeiten herausarbeiten, Kernaussagen deuten, sich mit Aussagen und Sichtweisen auseinander setzen. Beim Thema Heimat bekamen sie es am Mittwoch mit Hermann Hesse, Hilde Domin und Thomas Gottschalk zu tun.

SZ: Welche Prüfungsleistungen müssen außer den zentralen schriftlichen Arbeiten erbracht werden?

Welz: Sowohl für den Hauptschulabschluss nach Klasse 9 als auch für die Mittlere Reife nach Klasse 10 mussten die Schüler bereits eine mündliche Englischprüfung absolvieren; dabei wird gefordert, dass sie Alltagssituationen in der Fremdsprache meistern. Außerdem müssen alle in Teams und unter den Augen der Lehrer Projektarbeiten anfertigen und diese vor einer Prüfungskommission präsentieren. Das läuft an unserer Schule seit Januar. Im Zeitraum Juni-Juli folgen dann noch die mündlichen Prüfungen. Das Programm ist also doch recht komplex.

SZ: Wie geht es für die diesjährigen Entlassschüler weiter? Tun sie sich schwer, eine Lehrstelle zu finden?

Welz: Ich sage immer: Gute Schüler aller Schularten kommen unter. Bei unseren Neuntklässlern ist der aktuelle Stand wie folgt: Elf streben eine Ausbildung an und haben auch bereits einen Platz. 20 möchten eine weiterführende Schule besuchen. Acht Schüler haben derzeit noch nichts oder warten auf eine Zusage. Wir unterstützen sie in Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit bei weiteren Bewerbungen. Von unseren 13 Zehntklässlern streben sechs eine Ausbildung an und vier eine weiterführende Schule. Drei sind noch auf der Suche. Ich denke, mit diesen Zahlen liegen wir nicht schlecht.

SZ: Im September startet die Friedrich-Uhlmann-Schule als Werkrealschule neuen Typs. Eine sinnvolle Neuerung?

Welz: Ich sehe Chancen. Durch die neuen Wahlpflichtfächer, die sich an den Profilen der zweijährigen Berufsschulen orientieren, werden die Bezüge zur Berufs- und Arbeitswelt gestärkt. Das macht in der heutigen Zeit eindeutig Sinn.

SZ: Wie sind die Anmeldezahlen für das Schuljahr 2010/11?

Welz: Wir haben 35 Anmeldungen in Klasse 5, sind also zweizügig. Der Klassenteiler liegt derzeit bei 33, eine sichere Zweizügigkeit ist es also nicht.

SZ: Das klingt sorgenvoll.

Welz: Wie sich das auf Dauer weiterentwickelt, wird stark davon abhängen, wie sich die Abgänger der neuen Werkrealschule in der betrieblichen Praxis bewähren. Wenn unsere Abschlüsse von der Arbeitswelt angenommen werden, dann haben sie eine Chance. Die Eltern sehen in der neuen Werkrealschule eine Aufwertung.

 

Schwäbische Zeitung vom 08.05.2010 / Regionalausgabe Laupheim



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