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Mit dem Zeugnis in der Hand den Träumen folgen

 

Neunt- und Zehntklässler der Friedrich-Uhlmann-Schule freuen sich über Hauptschulabschluss und Mittlere Reife

 

Laupheim sz Mit den Zeugnissen über einen bestandenen Hauptschlussabschluss in Händen haben 44 Schülerinnen und Schüler der Klassen 9a und 9b der Laupheimer Friedrich-Uhlmann-Schule den ersten Schritt in ihre berufliche oder weiterführende schulische Zukunft getan. Das gilt auch für die 45 Schülerinnen und Schüler der Klassen 10a und 10b, die ebenfalls am Dienstagabend bei der Abschlussfeier im Kulturhaus ihre Zeugnisse zur Mittleren Reife erhielten.

14 Schüler der Klassen neun und zehn haben eine Belobigung oder einen Preis erhalten. Sonja Niederer

Alle Absolventen der neunten Klassen hätten auf ihr Leistungsvermögen vertraut und an der Abschlussprüfung nach der Klasse 9 teilgenommen, sagte Schulleiter Johannes Welz. Viele auch, ohne dazu verpflichtet gewesen zu sein, weil sie im nächsten Schuljahr an der Schule die zehnte Klasse besuchen werden. Allen galt Welz’ besonderer Respekt.

Bei diesen Prüfungen wurde ein Durchschnitt von 3,1 erreicht, wozu er herzlich gratulierte. Jahrgangsbeste ist Rebekka Wiegel mit einem Notendurchschnitt von 1,9, Julia Schaab hat einen Schnitt von 2,0 und Miguel Knorr einen Schnitt von 2,3 erreicht.

Ganz besonders freute Welz, dass 25 Schüler der neunten Klassen im nächsten Jahr die zehnte Klasse an der Schule besuchen werden. Zehn Schüler wechseln an eine Berufsfachschule oder andere berufliche Schule und neun beginnen eine Berufsausbildung. Eine Schülerin werde ein Freiwilliges Soziales Jahr leisten.

Die 45 Schülerinnen und Schüler der zehnten Klassen haben bei den Abschlussprüfungen einen Schnitt von 2,6 erreicht. Auch ihnen gratulierte Welz zu ihrem Erfolg. Die Jahrgangsbesten sind Daniela Walter mit einem Notendurchschnitt von 1,6, Aysu Altunbas mit 1,7, Andreas Ulrich mit 1,9 und Selin Öztürk mit 2,0.

25 Absolventen der zehnten Klassen beginnen Berufsausbildungen, zwölf möchten in berufliche Gymnasien oder Berufskollegs eintreten, acht werden andere berufliche Schulen besuchen.

Der Schulchor habe zu Beginn ein Lied der Band „Glasperlenspiel“ gesungen, sagte Welz zu den Abschlussschülern. Der Text handle unter anderem von einem Leben ohne Sorgen, mit Champagnerfeten, viel Geld und dicken Villen unter dem Motto „Was du heute kannst besorgen, das schiebst du ganz entspannt auf morgen. Chillen jeden Tag ohne Ende.“ Ein Leben, wie man es sich eigentlich nur wünschen könne oder kurz gesagt: ein Traum von einem Leben. „Aber bei genauerem Hinsehen oder Hinhören scheint dieser Traum gerade zu zerplatzen“, sagte Welz. Der Text sei formuliert von einer Person, die sich von so einem „Glückspilz“ gerade trenne und sage: „ Vergiss den Fame und all die Villen, ich fühl genau, dass ich das zu meinem Glück nicht brauche. Ich fühl jetzt ganz genau, ich muss endlich eigene Wege gehen.“

Fazit: „Aus der Traum.“ Es sei eigentlich schade, dass man die meisten Träume verschlafe, und mit dem Aufwachen seien sie ohnehin beendet. Aber nach Walt Disney, so Welz weiter, könnten alle Träume wahr werden, wenn man den Mut habe, ihnen zu folgen. Aber ohne eigenes Zutun könnten viele Träume nicht in Erfüllung gehen. „Ich baue darauf, dass ihr in der Zukunft klare Vorstellungen darüber entwickeln werdet, was ihr in eurem Leben erreichen wollt und wie das zu schaffen ist. Beginnt zu träumen – aber träumt nicht euer Leben, sondern lebt euren Traum.“

„Die Schützlinge sind flügge“

„Jetzt ist es soweit, die Schützlinge sind flügge“, sagte der Elternbeiratsvorsitzende Stefan Hersener. „Als Eltern sind wir stolz und gerührt.“ Hersener erinnerte an die Zeit von der Einschulung bis jetzt, da der Ernst des Lebens beginne. Auch schwierige Situationen mussten in den vergangenen Jahren gemeistert werden und die Schüler hätten sich weiterentwickelt. Die Friedrich-Uhlmann-Schule werde in der Öffentlichkeit positiv wahrgenommen, wie am Zulauf zu den fünften Klassen zu sehen sei, stellte Hersener fest. An die Schüler appellierte er: „Nur wer sich auf neue Pfade begibt, kann Neues entdecken“. Die Schülersprecherinnen Semiz Tarhanaci und Larissa König bedankten sich bei Lehrern und Eltern für die Unterstützung. Die Klassen dankten ihren Lehrern mit Geschenken.

Der Abend wurde durch ein unterhaltsames Programm, welches die Jugendlichen vorbereitet hatten aufgelockert. Es gab dabei Beiträge von Schulband und Chor, beide unter Leitung von Rudi Elsäßer, eine mit Schwarzlicht gespielte moderne Interpretation des Gedichts „Der Erlkönig“ und einen filmischen Einblick in die Abschlussfahrt.

 

Preise und Belobigungen:

Preise (Notendurchschnitt bis 1,9) erhielten: Aysu Altunbas, Andreas Ullrich, Daniela Walter und Rebekka Wiegel.

 

Schwäbische Zeitung vom 21.07.2016 / Regionalausgabe Laupheim

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