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Sechstklässler lauschen gespannt

Schüler bereiten sich bei einer Führung im Laupheimer Museumzur Geschichte von Christen und Juden auf die Kinderoper „Brundibár“ vor

Diana Hofmann informierte die Sechstklässler der Friedrich-Uhlmann-Schule über das Leben der Juden und deren Verfolgung durch die Nationalsozialisten.

 

Zur Vorbereitung des Besuchs der Kinderoper „Brundibár“ des tschechischen Komponisten Hans Krása, die am 17. und 18. Mai von der Musikschule Gregorianum aufgeführt wird, hat die Klasse 6b der Friedrich-Uhlmann-Schule das Museum zur Geschichte von Christen und Juden besucht. Das Museum bietet im Vorfeld der Aufführungen spezielle Führungen für die Klassenstufen eins bis acht zum Thema Judentum und Nationalsozialismus an.

 

 

Die von Diana Hofmann geleitete Führung begann für die Schüler mit einem Film: Sie lernten dabei, was es heißt, jüdischen Glaubens zu sein und wie sich der Glauben zum Beispiel durch koscheres Essen auf den Alltag der Juden auswirkt. Anschließend hörten die Schüler etwas über die Anfänge der jüdischen Gemeinde in Laupheim und entdeckten in einem Schaukasten zahlreiche Exponate, die sie aus dem Film über das Judentum wiedererkannten.

Nach einem zeitlichen Sprung von rund 200 Jahren setzten sich die Schüler der sechsten Klasse mit dem Thema Nationalsozialismus auseinander. Auf Bildern erkannten sie Orte in Laupheim wieder, die es auch heute noch gibt, wie zum Beispiel den Westbahnhof. Interessiert hörten sie den Erzählungen von Diana Hofmann zu, löcherten sie aber auch mit Fragen, zum Beispiel über die Herkunft der in der Dauerausstellung gezeigten Fotos.

Anschließend ging Hofmann noch genauer auf das Konzentrationslager Theresienstadt ein, in dem „Brundibár“ damals gespielt wurde. Sie vermittelte den Sechstklässlern die Umstände, unter denen dies geschah, und zeigte Zeichnungen von Helga Weissóva, die im Alter von zwölf Jahren nach Theresienstadt deportiert wurde. Weissóva zeichnete Bilder über den Alltag und die Entbehrungen im Konzentrationslager, die den Laupheimer Schülern einen Eindruck davon verschafften, unter welchen Umständen gleichaltrige Kinder im KZ leben mussten.

Diana Hofmann lobte das große Interesse der Schüler an dem schwierigen Thema. „Es ist gut, dass ihr hier seid. Denn ihr könnt mithelfen, das so etwas nie wieder passiert.“ Zum Schluss schlug sie nochmals die Brücke zu der Kinderoper, indem sie den Sechstklässlern einen Überblick über die Handlung des Stücks lieferte.

 

Schwäbische Zeitung vom 10.05.2012 / Regionalausgabe Laupheim

 

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